Aktionen 2016

„70 Jahre Pfadfinder in Herford“

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…am Wochenende vom 16.-18. September groß gefeiert

… schon am Freitag trudelten die ersten Altpfadfinder – und wir ein, um Zelte aufzubauen und eine Ausstellung vorzubereiten!2016_09_70j-pfadf-hf-122016_09_70j-pfadf-hf-16 2016_09_70j-pfadf-hf-17

Sobald man sich sah, fing man auch schon an von alten Zeiten zu erzählen, auch während des Abendessens wurden Erinnerungen ausgetauscht, da man sich lange nicht mehr gesehen hatte! In der Jurte wurde ein Feuer entfacht und in seinem Widerschein Lieder gesungen und Darbietungen geboten.

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Unser Gäste Pfarrer Thielking und die Dekanatsjugendreferentin Dorina sangen kräftig mit!

… Eine Überraschung gab es für Boris, der mühselig eine Melodie für das Gaulied komponiert hatte und an dem Abend erfahren musste, dass das von Theo Ullrich 1947 geschriebene Lied noch bekannt war: …die Altpfadfinder schmetterten das Lied aus voller Kehle…

Die Nacht klang mit Stockbrot, Popcorn und Marshmallows und einer Abendrunde aus und war ziemlich kurz!!!

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Denn am nächsten Morgen ging es nach Morgenrunde und Frühstück in den Park zum „Little Iron Scout“, bei dem stufengemischte Gruppen an 6 Stationen Aufgaben erfüllen mussten, die Geschicklichkeit und Vertrauen, Kreativität und einen scharfen Beobachtungssinn erforderten!

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Da war es gut, dass man sich beim Mittagessen stärken konnten: An dieser Stelle sei ein Lob an die fleißigen, engagierten Eltern ausgesprochen, die Leckeres kochten und uns auch sonst tatkräftig zur Seite standen!

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2016_09_70j-pfadf-hf-17aAm Nachmittag war dann die eigentliche Begegnung zwischen Jung und Alt, bei der auch unser Bezirksvorstand zugegen war: Pia, Georg und der Jupfi-Referent Jonathan! Bei Dias aus der ersten „Epoche“ (von 1946 – 1970) und der jüngeren Geschichte (2006-2016) konnte man sehen, dass es viele Gemeinsamkeiten gibt, damals wie heute werden Zeltlager, Fahrten und diverse Aktionen durchgeführt, die unvergesslich bleiben (werden)…

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Albert erzählte auch von den mühsamen Anfängen 1946, direkt nach dem Krieg!

2016_09_70j-pfadf-hf-11Zeitungsbericht hier

Bericht NW 22.09.2016

Das Wochenende endete mit einer Pfadfindermesse mit unserem Diözesankuraten Tobias (Hasselmeyer), der eigens aus Arnsberg angereist war und unserem Dechanten Haringhaus. Während der Messe wurde das Kuratenkreuz gesegnet, Albert und Heinz wurden geehrt und Werner erzählte von den Anfängen des Pfadfinderlebens ins Herford.

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segnung-kreuz„Segnung des Kuratenkreuzes“

Giovanna ist seit dem letzten Stammesthing im Februar 2016 Stammeskuratin und das dazugehörende Kreuz wurde während der Pfadfindermesse von unserem Diözesankuraten Tobias Hasselmeyer gesegnet.

Danke, ihr lieben Freunde und Altpfadfinder für ein wundervolles Wochenende, das traditionsgemäß mit dem Lied „Nehmt Abschied, Brüder“ endete:

ungewiss ist alle Wiederkehr, aber auf diese hoffen wir und verbleiben mit einem

„Gut Pfad“!!

Giovanna Birnbaum

Stammeskuratin

September 2016

Papier hat es in sich….

 Die letzten Wochen vor den Sommerferien beschäftigten wir Wölflinge uns mit dem Thema „Papier“… es kommt in allen möglichen Lebensbereichen vor und ist nicht mehr aus unserem Alltag wegzudenken! Aber: es wird aus Holz hergestellt und mit viel Wasser und Chemikalien gewonnen, das ist umweltschädlich und außerdem werden ganze (Ur-)wälder gerodet, um unseren Papierhunger zu stillen, der weltweit unter den Top 5 liegt! Ein Durchschnittsdeutscher verbraucht in 1 Jahr soviel wie ein Durchschnittsinder in 60 Jahren!!!

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Also: am besten Recyclingpapier nutzen, denn dafür braucht man kein neues Holz, weniger Wasser und Chemikalien! Wir setzten das auch in die Tat um und jeder stellte einen Bogen in den unterschiedlichsten Formen her.

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Als Abschluß des Projekts fuhren wir mit dem Bus nach Bünde ins Dobergmuseum, wo passenderweise die Ausstellung „Papierlapapp“ lief und erfuhren noch viel mehr über dieses Material, banden Bücher und bedruckten sie – es war ein erlebnisreicher Nachmittag!!!

Giovanna Birnbaum

Stammeskuratin

Juli 2016

Westernohe-Logo  2016

In diesem Jahr machten sich die Juffis und Pfadis auf dem Weg nach Westernohe  mit rund 4000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Deutschland…..

DSCI0039                                                    Link: Pfingsten in Westernohe 2016 aus der Luft

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Kirschbaum                                                                                                                                             Altenberg

Unser Zeltplatz war diesmal auf dem Kirschbaum und haben schnell gespürt, dass wir keinen Hajk benötigten, da die Workshops auf dem Altenberg stattfanden und somit unsere täglichen Sporteinheiten hatten 🙂

Einer der Highlights war dasInternationale Dorf“, dort hatten wir Begegnungen mit Pfadfinder aus Südafrika, der Ukraine, Polen, Frankreich, Bolivien und Israel.

DSCI0131Am Samstagabend trat die Band „Badsen“ auf,  die vier Pfadfinder aus dem Stamm St. Franziskus aus Bad Kreuznach haben die Arena gerockt 🙂

Am Sonntag nach dem Pfingst-Gottesdienst mit Pfr. Dirk Bingener, Bundespräses des Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) wurde in der Arena das Feuer entfacht….

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DSCI0162und somit wurde das gemeinsame „Campfire“ eröffnet, die von allen Anwesenden gemeinsam gestaltet wurde.  Doch unsere Juffis und Pfadis bevorzugten in unserer Jurte ein eigenes Lagerfeuer zu machen mit Stockbrot und Marshmallow……. 🙂

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Der Grund……

… Kälte, Nässe, Wind, Sturm, Hagel, nicht zu vergessen Schnee und gefühlte – 5 Grad 🙁  🙂

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Doch am Montag, genau richtig zur Abreise, schien die Sonne wieder….. 🙂

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Unser Pfingstlager war auch gleichzeitig ein Winterlager 🙂 > „super-cooles-abenteuer“ 🙂

Mai 2016

Anette Paashaus

Synagoge – was ist das?

In der Fastenzeit fingen die Wölfinge und die Jungpfadfinder an, sich mit dem Judentum zu beschäftigen.

Wir gin2016_04 Judentum (1)gen auf die andere Straßenseite der Komturstraße – direkt gegenüber unserer katholischen Kirche befindet sich die Synagoge der jüdischen Gemeinde.

Wir waren neugierig und wollten sie ´mal besuchen und besichtigen.

Aber nichts da: hohe Gitter, eiserne Tore und sogar eine Videoüberwachungskamera verwehrten uns den Eintritt.

Hm, wieso ist das so?

Und was bedeutet der Davidstern hoch auf dem Dach, und was die Tränen in den Fenstern? Fragen über Fragen.

In so einem Fall hilft die nahegelegene Stadtbibliothek weiter und wir liehen uns Bücher aus, um weiterzukommen. Wir malten ein Plakat von der Synagoge, auf dem wir die Fragen vermerkten und in den nächsten Stunden konnten wir einige Antworten herausfinden. Zum Beispiel, dass das Christentum aus dem Judentum hervorgegangen ist. Dass wir im Alten Testament gemeinsame heilige Texte besitzen.

Welche weiteren Gemeinsamkeiten es zwischen Juden und Katholiken (und z.T. Evangelischen) existieren, erklärte uns Pfarrer Tielking, der uns durch unsere Kirche St. Johannes Baptist führte.

2016_04 Judentum (2)Eine Woche später durften wir dann doch in die Synagoge hinein, nachdem wir einen Termin beantragt hatten – man kommt nicht einfach so hinein!

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Und Herr Rothe von der jüdischen Gemeinde beantwortete uns geduldig anderthalb Stunden lang all unsere übrigen Fragen, mit denen wir ihn löcherten. Nach diesen beiden kurzweiligen Stunden reflektierten wir das Projekt und spielten!

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PfadfinderInnen in aller Welt haben verschiedene Religionen und wir haben jetzt eine genauer kennengelernt!

Danke an Herrn Rothe und Herrn Pfarrer Tielking!

April 2016

Giovanna Birnbaum

Fasching 2016

Ganz einfach – man baue eine Zeit-Verwandlungs-Maschine und düse los: einfach hineinkriechen und in einer anderen Zeit, in einem anderen Raum, als ein anderes Wesen herauskommen.

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Das wagten alle Wölflinge und sogar Jungpfadfinder – herauskamen dann auch die unterschiedlichsten Wesen, die man sich je vorstellen kann: eine Sängerin (ganz berühmt, ihr wisst schon!), James Bond, Zombie, ein Zauberer, sogar ein Skelett usw., die sich zu einem Stell-dich-ein trafen, um sich zu messen: Geschicklichkeit und Erinnerungsvermögen, strategisches Denken und Reaktionsgeschwindigkeit wurden unter Beweis gestellt. …

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Februar 2016

Giovanna Birnbaum