Aktionen 2015

Der Natur zu Liebe… 2015

Ein Langzeitprojekt neigt sich dem Ende zu, bereits vor 2 Jahren haben die Jungpfadfinder des Stammes St. Johannes Baptist eigene Bäume gepflanzt. Ein eigenes Baumtagebuch wurde angelegt und die Entwicklung der kleinen „Schützlinge“ zu Hause beobachtet.

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Viele der Jungpfadfinder hatten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Es gab Rückschläge, aber auch Erfolge zu verzeichnen. Einige mussten mit ansehen, wie ihr Baum verwelkte und starb, jedoch Andere erfreuen sich noch heute an der stetigen Veränderung die „ihr Baum“ wöchentlich durchmacht. Und nun wo jeder seinen eigenen Baum gezüchtet hat ist der Tag gekommen, wo
dieser „eigene Baum“ endlich in die Natur entlassen werden kann. 6 Bäumchen fanden im September 2015 einen Platz auf dem Grünstreifen zwischen Klinikum und der Kneippstraße.

2015-09_Baumpflanzaktion (3)

Wir haben dieses Projekt deshalb gestartet, damit die Jugendlichen einmal hautnah erleben wie schwer und langwierig es ist, dass ein Baum zu dem wird was wir draußen sehen. Es dauert Jahre bis ein Baum Schatten spendet, es dauert noch mehr Jahre bis ein Wald entsteht. Wenn man an den kleinen Bäumchen das Wachstum sieht und die Anfangs unmerklichen Veränderungen, kann man erahnen was eine große Eiche für einen langen Weg hinter sich hat. Diese Erfahrungen umgeben uns täglich, es fängt in der Natur an und hört bei uns Menschen auf. Das war auch eine der Botschaften die wir den Kindern näher bringen wollten.

Aber auch das ein Baum Jahre zum Wachsen braucht, aber er in 5 Minuten gefällt werden kann. Wir Menschen achten leider gar nicht mehr darauf, was um uns herum passiert. Wir die Jungpfadfinder wollten mit dieser Aktion ein Zeichen gegen die Waldrodung setzen. Doch haben wir alle noch viel mehr von den Bäumen gelernt als Anfangs gedacht, wir verstehen uns nun ein wenig besser als Teil der Natur.

2015-09_Baumpflanzaktion detail

Autor: Boris Gustke

Historischer Moment am Bismarckturm

1_StufenwechselWenn bei den Pfadfindern eine Übergabe stattfindet, dann handelt es sich hierbei um einen Stufenwechsel. Ok, jetzt sind manche nicht viel schlauer… wir müssen etwas ausholen: Sir Robert Baden-Powell, der 1907 mit der Pfadfinderbewegung in England startete, hatte für diese ein Buch “Scouting for Boys” für Jungen im Alter von 11-16 Jahren geschrieben. Aber die Begeisterung schwappte bald auch auf Mädchen über, die 1909 mit der Pfadfinderinnenbewegung durchstarteten, aber auch auf jüngere Kinder, für die BP, wie er in Pfadfinderkreisen abgekürzt wird, die Wölflingsstufe mit dem “Wolfsbuch” als Anleitung schrieb, und zwar 1914 (das letzte Sommerwölflingslager stand auch im Zeichen des 100jährigen Geburtstags dieser Stufe). Die Rover bzw. Rangerstufe für die über 16jährigen ergab sich dann letztendlich auch noch.
Es gibt also traditionell 3 Altersstufen; die DPSG hat die mittlere in 2 Stufen aufgeteilt, Jung- und Pfadfinder, so daß es bei uns 4 Altersstufen gibt.

Nun, am 30.5.2015, fand ein historischer Moment statt, als im Schatten des Bismarckturms die komplette Jungpfadfinder (“Juffi”-Stufe) in die nächsthöhere Pfadfinderstufe befördert wurde, indem sie sich in einem Spiel durchkämpfen mußten. Somit ist bei uns die Pfadistufe nach längerer Vakanz wieder vorhanden!!!
Die Juffistufe wiederum wurde mit 5 Wölflingen aufgefüllt, die ihr orangenes Wölflingstuch in einem Spiel verloren…

3_Stufenwechsel4_Stufenwechsel

Alle Wechselnden erhielten an ihrem jeweiligen Stufenbanner das Tuch in der Farbe ihrer neuen Stufe: grün für Pfadis und blau für Juffis.

Mit einem Spiel klang der Nachmittag auch schon wieder aus…

2_Stufenwechsel

 

 

 

 

Autor: Giovanna Birnbaum